2018 mpc oldtimer preis

Vorreiter früherer Tage

„Tradition der Innovation“ Technische Leistungen in Sachen aktive und passive Fahrzeugsicherheit stehen im Mittelpunkt des vom Motor Presse Club und Glasurit gemeinsam ausgelobten Oldtimer Preises des MPC. Er geht an Oldtimer, die über wegweisende konstruktive Innovationen verfügen.

In diesem Jahr wurde der Oldtimer Preis des MPC in Ludwigsburg anlässlich des in seinem Gesamtkonzept wohl einzigartigen Concours d‘Elégance im Innenhof des Residenzschlosses vergeben, wo vor barocker Kulisse rund 70 kostbare, elegante und seltene Automobile der Vor- und Nachkriegs­ära präsentiert wurden.

Die separate Jury mit Uwe Brodbeck, seines Zeichens ASC-Präsident und MPC-Mitglied, sowie dem Fachbuchautor Günter Engelen und dem ehemaligen Leiter der ­Archive und Sammlung der Daimler AG, Dr. Harry Niemann, ebenfalls beide im MPC aktiv, entschied sich 2018 für einen Jaguar XK 150 OTS (Open Two Seater), der 1957 als Nachfolger des XK 140 auf den Markt gekommen war. Der Sportwagen verfügt über einen Reihensechszylinder mit 3.442 Kubikzentimeter, der ca. 193 PS leistet und bis zu 210 km/h Höchstgeschwindigkeit ermöglicht.

Den Preis erhielt dieses Modell, da es als eines der ersten Automobile serienmäßig mit vier Scheibenbremsen ausgestattet worden ist. Dies garantierte eine deutliche Verbesserung der aktiven Fahrsicherheit im Vergleich zu den mit Trommelbremsen ausgerüsteten Fahrzeugen. Bis 1961 waren von diesem Modell (Roadster OTS) 1.300 Stück gebaut. Die gesamte Baureihe wurde im März 1961 von dem Jaguar ­E-Type abgelöst.

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